
Tomra Systems ASA
OSL · 22.07.2026, 11:40 Uhr
-
Vortagesschluss: 102,60 NOK
Keine Daten verfügbar
Im Jahr 2015 verabschiedeten alle 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030. Ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bilden einen gemeinsamen Fahrplan für Frieden, Wohlstand und den Schutz unseres Planeten.
Tomra Systems ASA trägt durch sein wirtschaftliches Handeln zu 5 UN-Zielen bei.
Was das Unternehmen auszeichnet
Tomras über 100.000 Pfandrücknahmeautomaten nehmen jährlich mehr als 50 Milliarden Getränkebehälter zurück und schließen Materialkreisläufe. Hochleistungs-Sortieranlagen trennen per Deep Learning lebensmitteltaugliche Kunststoffe für echtes Bottle-to-Bottle-Recycling.
Über das Unternehmen
Tomra Systems ASA mit Hauptsitz in Asker, Norwegen, ist ein 1972 gegründetes Technologieunternehmen für sensorbasierte Sortier- und Sammellösungen. Mit rund 5.300 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 1,35 Milliarden Euro (2024) ermöglicht Tomra die Kreislaufwirtschaft in vier Geschäftsbereichen: Collection, Recycling, Food und Mining.
Die Pfandrücknahmeautomaten der Collection-Sparte sind das bekannteste Produkt – weltweit hat Tomra über 100.000 Systeme installiert, die jährlich mehr als 50 Milliarden Getränkebehälter zurücknehmen. Doch das Unternehmen ist weit mehr als ein Automatenbauer: Die Recycling-Sparte liefert Hochleistungs-Sortieranlagen, die Kunststoffe, Metalle und andere Wertstoffe aus gemischten Abfallströmen separieren. Die GAINnext-Technologie nutzt Deep Learning, um erstmals lebensmitteltaugliche von nicht-lebensmitteltauglichen Kunststoffen zu unterscheiden – eine Voraussetzung für echtes Bottle-to-Bottle-Recycling.
Die Food-Sparte sortiert Obst, Gemüse und Nüsse nach Qualität, Größe und Defekten und reduziert so Lebensmittelverluste entlang der Wertschöpfungskette; die LUCAi-Plattform erkennt per KI selbst feinste Mängel an Blaubeeren oder Kartoffeln. Die Unternehmensphilosophie „eine Welt ohne Abfall" durchzieht alle Sparten: Ressourcen sollen im Kreislauf bleiben, nicht auf Deponien enden.
